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Hreflang-Tags für internationale Onlineshops richtig setzen

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Kerem Admin
6 dk okuma

Hreflang-Tags sind HTML-Attribute, die Suchmaschinen die Sprach- und Länderzuordnung alternativer Seitenversionen mitteilen. Für internationale Onlineshops sind sie entscheidend, um Duplicate Content zu vermeiden und die richtige Landingpage auszuliefern.

Hreflang-Tags im HTML-Codebeispiel
  • Wenn eine Hreflang-Variante fehlt oder nicht auf alle anderen verweist, kann Google die Hreflang-Zuordnung komplett ignorieren.
  • Hreflang in der XML-Sitemap ist für große Onlineshops wartbarer als Header-Tags.
  • Ein Canonical-Tag und Hreflang müssen auf dieselbe URL zeigen, um Widersprüche zu vermeiden.
  • x-default hilft, Nutzer ohne passende Sprache auf eine Standardseite zu leiten.

Weitere Informationen findest du auf unserer Crawza-Seite.

Was sind Hreflang-Tags und warum braucht Ihr Onlineshop sie?

Hreflang-Tags sind HTML-Attribute, die Suchmaschinen die Sprach- und Länderzuordnung einer Seite mitteilen.

Hreflang ist ein HTML-Attribut, das Sie im <head> Ihrer Seite einfügen. Es signalisiert Google und anderen Suchmaschinen, welche Sprach- und Länder-Version für eine bestimmte Zielgruppe gedacht ist.

Ein internationaler Onlineshop betreibt oft parallele Unterseiten wie /de/, /at/ und /ch/. Ohne Hreflang kann Google diese ähnlichen Inhalte als Duplikate werten oder die falsche Variante ausliefern.

Die Folge: Kunden sehen Preise in der falschen Währung, Versandkosten für das falsche Land oder eine nicht passende Sprachvariante. Hreflang sorgt dafür, dass ein Nutzer aus Österreich die österreichische Version sieht, ein Nutzer aus der Schweiz die Schweizer.

Für Onlineshops ist Hreflang damit ein zentrales technisches SEO-Element. Es verbessert nicht nur die Nutzererfahrung, sondern verhindert auch, dass Ihre internationale Markenstrategie durch falsche Auslieferung verwässert wird.

Hreflang richtig setzen: Syntax, Sprachcodes und x-default

Die korrekte Implementierung erfordert eine vollständige, bidirektionale Verlinkung aller Sprachversionen sowie einen x-default-Eintrag.

Ein Hreflang-Tag sieht im HTML-Header so aus:

<link rel="alternate" hreflang="de-DE" href="https://www.example.de/" />
<link rel="alternate" hreflang="de-AT" href="https://www.example.at/" />
<link rel="alternate" hreflang="de-CH" href="https://www.example.ch/" />
<link rel="alternate" hreflang="x-default" href="https://www.example.com/" />

Wichtig ist die Bidirektionalität: Jede Seite muss auf alle anderen Sprachversionen verweisen. Fehlt ein Rückverweis, ignoriert Google Hreflang unter Umständen vollständig.

Die Sprachcodes folgen dem Standard BCP 47. Der Sprachcode wird klein geschrieben, der Ländercode groß: de-DE für Deutschland, de-AT für Österreich, de-CH für die Schweiz. Für sprachbasierte Auslieferung ohne Ländergrenze reicht en oder de.

Das Attribut x-default ist kein Ländercode. Es definiert die Standardseite für Nutzer, deren Sprache oder Region Sie nicht explizit abdecken. Ohne x-default entscheidet Google nach eigenem Ermessen.

Zusätzlich zu HTML-Head-Tags können Sie Hreflang auch in der XML-Sitemap auszeichnen. Das ist bei großen Onlineshops mit hunderten Produkt-URLs oft die wartbarere Lösung, weil Sie die Tags nicht pro Seite im Quellcode pflegen müssen.

Häufige Fehler bei Hreflang-Tags in Onlineshops

Typische Hreflang-Fehler sind fehlende Rückverweise, falsche Sprachcodes, verwaiste Seiten und die Kombination mit widersprüchlichen Canonical-Tags.

Ein häufiger Fehler ist die Verwendung falscher Codes. Statt de-DE wird de-de verwendet. Google akzeptiert beide in der Praxis, aber die offizielle Schreibweise ist sauberer und vermeidet Missverständnisse.

Ein weiterer Fehler: Hreflang-Tags, die auf Seiten verweisen, die es nicht gibt. Das passiert schnell, wenn Sie die URL-Struktur ändern, aber die Tags in der Sitemap vergessen. Prüfen Sie deshalb nach jedem Relaunch alle Hreflang-Verweise.

Auch der Unterschied zwischen de und de-DE ist wichtig. de richtet sich an alle deutschsprachigen Nutzer, de-DE gezielt an Deutschland. Wenn Sie Länderversionen mit unterschiedlichen Preisen haben, nutzen Sie den Ländercode.

Auch Canonical-URLs dürfen Hreflang nicht widersprechen. Ein Canonical auf die deutsche Seite bei gleichzeitigem Hreflang auf die englische Version verwirrt Google. Canonical und Hreflang sollten dieselbe URL als Alternative nennen.

Zusätzlich sollten Sie Hreflang nicht auf Weiterleitungen setzen. Wenn die Ziel-URL eine 301-Weiterleitung ausführt, wird das Signal von Google oft ignoriert. Setzen Sie Hreflang nur auf die finale, indexierbare URL.

Hreflang für große internationale Onlineshops: Best Practices

Große Onlineshops setzen Hreflang am besten in der XML-Sitemap um und kombinieren es mit einer sauberen internationalen URL-Strategie.

Wenn Ihr Shop mehr als 10.000 Produkte in fünf Sprachen führt, werden Header-Tags unübersichtlich. In der XML-Sitemap können Sie Hreflang zentral pflegen. Das erleichtert den Relaunch und das Monitoring.

Empfohlen wird auch eine klare URL-Struktur. Verwenden Sie entweder länderspezifische Domains (example.de, example.at) oder Unterverzeichnisse mit korrektem Geo-Targeting. Eine konsistente Struktur erleichtert die Fehlersuche.

Achten Sie auf Parameter wie UTM-Codes. Google kann URLs mit Parametern als separate Versionen behandeln. Nutzen Sie in Hreflang die saubere, kanonische URL ohne Tracking-Parameter.

Bei dynamischen Onlineshops ist es sinnvoll, Hreflang automatisiert zu erzeugen. Das ERP- oder Shop-System sollte die Sprachversionen kennen und die Tags konsistent ausgeben. Manuelle Pflege wächst sich bei Skalierung schnell zum Risiko aus.

Hreflang, Canonical und internationale URL-Signale

Hreflang arbeitet mit Canonical-Tags, URL-Struktur und Geo-Targeting zusammen, ersetzt diese Signale aber nicht.

Hreflang ist kein Rankingfaktor im engeren Sinn. Es verhindert aber, dass Ihre internationalen Seiten in den falschen Märkten schlecht abschneiden. Wichtig ist das Zusammenspiel mit anderen SEO-Signalen.

Ein Canonical-Tag sagt: „Dies ist die bevorzugte URL“. Hreflang sagt: „Dies sind alternative Versionen für andere Sprachen und Länder“. Beide können koexistieren, wenn sie konsistent auf dieselbe URL zeigen.

Zusätzlich können Sie in der Google Search Console das internationale Targeting für Unterverzeichnisse einstellen. Das gibt Google explizite Signale, welche Länder Sie ansprechen möchten.

Denken Sie auch an die interne Verlinkung. Ein starkes internes Linkprofil innerhalb der Länderstrukturen hilft Google, die Hierarchie zu verstehen. Hreflang allein macht eine schwache Informationsarchitektur nicht wett.

Hreflang-Tags mit Crawza prüfen und überwachen

Mit Crawza können Sie Hreflang-Tags technisch auditieren, Fehler erkennen und die internationale Sichtbarkeit Ihres Onlineshops gezielt verbessern.

Crawza ist eine Plattform für technisches SEO und E-Commerce-Optimierung. Damit lassen sich Hreflang-Attribute, Canonicals, Weiterleitungen und Sitemaps zentral prüfen.

Statt jede Unterseite manuell zu kontrollieren, erhalten Sie einen Überblick, bei welchen URL-Gruppen Rückverweise fehlen oder Sprachcodes falsch sind. Das spart Zeit und reduziert Fehlerquellen. Die Crawza-Preise sind transparent gestaltet.

Werfen Sie auch einen Blick in den Crawza-Blog. Dort finden Sie Anleitungen für verwandte Themen wie die Hreflang-Einrichtung im ungarischen Webshop oder die SEO-Kosten für Onlineshops in Österreich.

Wenn Sie den internationalen Rollout planen, können Sie mit Crawza die technische Basis absichern. So bleiben mehr Kapazitäten für Inhalte, Marktstrategie und Conversion-Optimierung.

Du kannst Crawza-Preise erkunden.

Häufig gestellte Fragen

Was ist x-default bei Hreflang?

x-default ist keine Sprache, sondern eine Fallback-Angabe. Sie legt fest, welche Seite Nutzer sehen, deren Sprache oder Markt nicht explizit in den Hreflang-Einträgen enthalten ist. Beispiel: Ein Nutzer aus Frankreich besucht eine Domain mit deutscher und englischer Version – ohne Französisch-Angebot zeigt Google die x-default-Seite.

Sollte ich de oder de-DE in Hreflang verwenden?

Verwenden Sie de-DE, wenn Sie Deutschland gezielt ansprechen, etwa mit lokalen Preisen oder Versandoptionen. Verwenden Sie nur de, wenn dieselbe deutschsprachige Version für Deutschland, Österreich und die Schweiz gelten soll. Kombinieren Sie beides nicht versehentlich.

Kann ich Hreflang in der Sitemap angeben?

Ja, Google unterstützt Hreflang in XML-Sitemaps. Das ist bei großen Onlineshops oft die bessere Wahl, weil Sie alle Alternativen zentral in der Sitemap pflegen können. In der Sitemap müssen Sie für jede URL alle Sprachversionen inklusive x-default auflisten.

Ist Hreflang ein Rankingfaktor?

Hreflang ist kein direkter Rankingfaktor. Es beeinflusst aber, welche URL in welchem Markt ausgeliefert wird. Wenn Sie falsche oder fehlende Hreflang-Tags haben, riskieren Sie Duplicate-Content-Probleme und verlorene Sichtbarkeit in internationalen Suchmaschinen.

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